Profilfotos für LinkedIn und Co.

5 Tipps für ein ansprechendes Profilbild bei Linkedin, Xing und Co

Profile bei Linkedin, Xing und anderen Plattformen gehören mittlerweile zum Standard im beruflichen Kontext. Für einen Auftritt dort ist ein professionelles und ansprechendes Foto Pflicht, und zwar möglichst einheitlich damit unsere Kunden uns wiedererkennen!

Ein Tipp bereits vorab: Vorbereitung ist das A und O, also recherchiere! Welche Bilder sprechen Dich an, wenn Du auf Linkedin & co unterwegs bist? Hast Du ein Foto in einer Fachzeitschrift gesehen, das Du toll fandst? Am besten fotografierst Du dies direkt ab. So kannst Du Deinem Fotografen genauer beschreiben, welchen Stil Du Dir für Deine Fotos vorstellst und kannst so herausfinden, ob Ihr zusammen passt.

Hast Du bereits einen Termin für ein professionelles Fotoshooting? Sehr gut. Hierfür dann noch die folgenden fünf Tipps von Melanie Osterried, Fotografin und Expertin im Bereich Personal Branding Fotos.

#1 – Authentizität

Bleib Dir selbst treu. Trage Kleidung, die zu Deiner Person, Deinem Unternehmen und Deiner Branche passt. Helle Kleidung wirkt freundlicher, dunkle Kleidung strahlt Seriosität aus, wobei dunkelblau oder grau für einen Anzug oder Kostüm nahbarer wirken, als schwarz.

Karierte oder andere kleingemusterte Hemden bzw. Blusen solltest Du meiden. Immer gut sieht ein hellblaues oder cremefarbenes Oberteil aus. Variiere beim Outfit ruhig etwas – als mal mit Krawatte oder Halstuch, mal ohne fotografieren. Ziel ist es, auf den Fotos professionell, aber gleichzeitig nahbar und sympathisch zu wirken. Tabu sind natürlich trotzdem private Urlaubs- oder Freizeitfotos.

#2 – Position und Ausdruck

Es muss nicht immer das klassische Profilfoto mit verschränkten Armen sein. Auf Deiner Homepage zum Beispiel kannst Du auch gerne mehr von Dir und einer für Dich typischen Aktion zeigen – so wird es eher ein Personality Portrait, als ein reines Profilbild.

Probiere verschiedene Mimiken aus: ernst, leichtes Lächeln, herzliches Lachen. So hast Du später die Wahl und kannst entscheiden, was Dich am meisten anspricht.

Variiere auch gerne die Blickrichtung. So kannst Du später das passende Bild auswählen, je nachdem, ob das Foto links oder rechts vom Text angeordnet ist.

#3 – Hintergrund

Auch der Bildhintergrund sollte zum beruflichen Kontext passen und nicht von Deinem Gesicht bzw. Deiner Person ablenken. Achte auf den Kontrast zwischen Bildmotiv und Bildhintergrund, damit das Foto auch in einer kleinen Anzeigegröße funktioniert. Werden die Fotos nicht vor einem Studiohintergrund aufgenommen, achte darauf, dass der Hintergrund nicht zu unruhig ist und Dinge wie Laternenpfahle, Blumenvasen oder Äste nicht unglücklich hinter Deinem Kopf positioniert sind.

#4 – Ausschnitt und Bildgröße

Close-Ups, also bildfüllende Aufnahmen des Gesichts, sind im Trend. Optimal ist es, wenn die Augen im oberen Drittel des Bildes liegen, die Schultern zu sehen sind und der Bildausschnitt weder zu viel noch zu wenig Körper zeigt. Wenn der Fotograf das Portrait etwas großzügiger aufnimmt, kannst Du später selbst noch den genauen Ausschnitt festlegen.

Möchtest Du später neben Deinem Foto noch Text einfügen, zum Beispiel für ein Banner auf Deiner Homepage oder bei Facebook, bietet sich eine Aufnahme vor einem einfarbigen Studiohintergrund an. Dieser kann von Deinem Fotografen in der Nachbearbeitung leicht nach links oder rechts erweitert werden.

Die Profilfotos auf Xing und LinkedIn werden oft komprimiert dargestellt. Wenn Du selbst etwas an der Größe Deines Bildes änderst, achte darauf, dass es nicht verpixelt wirkt. Bitte lieber Deinen Fotografen, Dir die Fotos in verschiedenen Größen bzw. Auflösungen zur Verfügung zu stellen.

#5 – Nutzungsrechte klären

Kläre mit dem Fotografen Deiner Bilder unbedingt die Nutzungsrechte, die Dir eingeräumt werden, d.h. wie lange, wo und für welche Zwecke genau Du die Fotos verwenden darfst. Sind diese „zeitlich, räumlich und inhaltlich unbegrenzt“ zahlst Du mehr, haben dann aber auch die größtmögliche Flexibilität. Du sollten Dir auch schriftlich zusichern lassen, dass Deine Aufnahmen nicht zweitverwertet werden, also vom Fotografen zum Beispiel nicht an Stockfoto-Agenturen verkauft werden dürfen, sondern Dir die ausschließlichen Nutzungsrechte erhalten.

Also, nicht vergessen, wer sich nicht zeigt, wird nicht gesehen!

Du hast noch keinen passenden Fotograf*in? Dann kann ich Dir wärmstens Melanie Osterried, Fotografin und Expertin im Bereich Personal Branding Fotos empfehlen. Sie hat auch meine Fotos gemacht und ich war und bin rund um zufrieden.

Viel Freude mit Deinen neuen Profilfotos.

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